Träume nur, wir arbeiten!

Nicht alle zahnärztlichen Eingriffe sind schmerzfrei. Es gibt Behandlungen und kieferchirurgische Operationen, die manchmal ernsthafte Beschwerden verursachen können. Dank der Vollnarkose können diese negativen Erlebnisse jedoch vermeiden werden.

Wir empfehlen Ihnen die Vollnarkose durchzuführen, wenn…

  • ... der Gedanke an eine Untersuchung und Behandlung Angst verursacht.
  • ... Sie schon negative Erfahrungen gehabt (starke Schmerzen) haben und diese vermeiden möchten.
  • ... Sie Aufgrund des erhöhten Rachenreflexes während der Zahnbehandlung Übelkeit verspüren.
  • ... Sie mehrere Eingriffe gleichzeitig durchführen zu lassen möchten.
  • ... Sie befürchten, dass Sie nicht stillsitzen können (dies ist häufig bei Kindern oder bei Erwachsenen mit übermäßiger Bewegung der Fall).
  • ... Sie die Außenwelt vollständig ausschalten möchten. Sie möchten nichts spüren und sich an nichts erinnern.
  • Wenn eine der oben genannten Aussagen auf Sie zutrifft, sollten Sie möglicherweise Ihre Zahnbehandlung unter Vollnarkose wählen.

Vor der Vollnarkose:

  • 6 Stunden vor dem Eingriff essen Sie nichts und 3 Stunden vorher trinken Sie nichts.
  • nformieren Sie unbedingt den Anästhesisten, wenn Sie regelmäßig irgendwelche Arzneimittel einnehmen.
  • Am Tag der Behandlung erscheinen Sie an Ihrem vorher abgestimmten Termin in der Zahnklinik. Es ist wichtig, dass Sie in bequemer Kleidung ankommen (wenn möglich in einem kurzärmeligen Oberteil) und keinen Nagellack auf Ihrem linken Zeigefinger haben (eine Sensorpinzette wird hier platziert).
  • Eine Begleitperson ist obligatorisch! Bitten Sie einen Ihrer nahen Verwandten, Angehörigen oder Freunde, Sie zu begleiten (da Sie nach dem Eingriff Unterstützung und Hilfe benötigen werden).
  • Vor dem Eingriff wird unser Anästhesist Sie untersuchen und alle Ihre anfallenden Fragen mit beantworten.

Der Verlauf der Vollnarkose:

  • Sie nehmen bequem auf einem Stuhl Platz.
  • Unsere Spezialisten platzieren die EKG-Elektroden auf Ihrer Brust und befestigen die Sensorpinzette des Sauerstoffmonitors an Ihrer Fingerspitzen.
  • Die einzige mit der Vollnarkose verbundene Unannehmlichkeit ist ein winziger Venenstich.
  • Die Infusion wird dann durch die bereits eingesetzte Venenkanüle verbunden.
  • Der Anästhesist hält eine Maske mit reinem Sauerstoff vor Ihr Gesicht, während er der Venenkanüle ein Anästhetikum zuführt.
  • Sie fallen in diesem Stadium in einen tiefen Traum und spüren nichts mehr.
  • Nachdem Sie eingeschlafen sind, führt Ihr Anästhesist einen Atemschlauch durch die Nase in den Hals und danach beginnt der zahnärztliche Eingriff.
  • Gegen Ende des Eingriffes bauen sich die Medikamente ab. Wir hören langsam auf das Anästhesiegas zu geben, damit Sie stufenweise aufwachen und Ihr Bewusstsein wiedererlangen.
  • Vor dem vollen Aufwachen entfernt unser Anästhesist den Atemschlauch.

Nach der Vollnarkose:

  • Sie werden sich nach der Behandlung ein wenig müde fühlen. Sie werden aber keine negativen Erfahrungen haben.
  • Nach dem ganzen Eingriff bestimmt der Anästhesist, wann Sie Heim gehen können.
  • Sie dürfen unsere Zahnklinik nur mit einer Begleitperson verlassen.
  • Sie dürfen nach dem Eingriff 24 Stunden lang kein Auto fahren.
  • Planen Sie für diese Zeit keine wichtige Geschäftstreffen und Unterzeichnung von Verträgen, da Ihre Reflexe und Ihre Entscheidungsfähigkeit durch die Vollnarkose beeinträchtigt werden können.
  • Nehmen Sie sich den Rest des Tages Zeit um sich auszuruhen. Legen Sie sich hin, machen Sie keine anstrengenden Aktivitäten und verbringen Sie die Nacht in einer halb sitzenden Position.
  • Halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes.

In welchen Fällen übernehmen wir die Vollnarkose nicht?

Die Vollnarkose ist ein komplexer Prozess, bei dem wir die natürliche Funktion des Körpers beeinträchtigen. Es gibt Faktoren, die ein zu großes Risiko für Ihre Gesundheit darstellen können und daher die Möglichkeit einer Vollnarkose ausschließen. Diese sind:

  • Fieber
  • Unbehandelter Diabetes
  • In bestimmten Fällen von Herz-Kreislauf-Problemen
  • Störungen des Nervensystems
  • Bestimmte Allergien (Erdnuss- oder Sojasensibilität können Kreuzreaktionen verursachen)
  • Asthma
  • Immungeschwächte Zustände
  • Anwartschaft